Spenden fuer Lebenschancen



Möchten Sie mehr zum Projekt erfahren?


Wenn Sie mehr über die Grupo Ruas e Praças erfahren möchten, empfehlen wir folgenden Link:

Weitere Informationen zu Grupo Ruas e Praças


GRUPO RUAS E PRAÇAS

Die Gruppe wurde 1989 in Recife von ehemaligen Mitarbeitern staatlicher Fürsorgeeinrichtungen gegründet. Auslöser war die Schließung zahlreicher Hilfsangebote für Straßenkinder.


Unsere Partnerorganisation aus Recife (Pernambuco) widmet sich sowohl der offenen Straßenkinderarbeit durch die Betreuung der Zielgruppe auf der Straße wie auch der Arbeit in einer eigenen stationären Einrichtung der Gruppe. Das ist der Kinderhof “Centro Educacional VIDA NOVA” in Capim de Cheiro, ein kleiner Bauernhof nördlich von Recife. Hier gibt es mehrere Wohnhäuser, ein Gemeinschaftshaus mit Küche, Büros und einen Speise- und Aufenthaltsraum. All diese Gebäude liegen auf einem Hügel, der mit alten Mangobäumen bewachsen ist.

Die Kinder kommen zu verschiedenen Gelegenheiten auf diesen kleinen Bauernhof. Einige wollen nur kurzzeitig schnuppern und sich erholen, die Stadt hat sie aber noch in ihrem Bann. Andere bleiben die ganze Woche über, kehren noch manchmal auf die Straße zurück oder besuchen ihre Eltern. Eine kleine Gruppe bleibt ganz da und findet das Landleben inzwischen attraktiv. Diese Kinder gehen im Nachbarort zur Schule, machen dort auch Praktika oder eine Lehre. 

Die verantwortliche Mitarbeit in der Landwirtschaft hat eine ganz eigene therapeutische und pädagogische Wirkung. Erfolgserlebnisse sind planbar und dem eigenen und gemeinsamen Bemühen bei der Arbeit zuzuschreiben und sie fördern den Einzelnen wie auch die Gemeinschaft. Das Konzept gibt den hochgradig entfremdeten Stadtkindern ein nie gekanntes Bewusstsein für die Natur und das Lebendige.
Auf dem Hof finden sich Mangos, Maracuja, Papayas, Bananen, Kokosnüsse, Cashewbäume, Acerolakirschen, Orangen und Limonen. Angebaut werden auch Paprika, Maniok, Bohnen, Süßkartoffeln und Salat. Die Eier kommen von den eigenen Hühnern. Ein Raum im Haupthaus wurde in eine Marmeladenküche verwandelt, in dem die Früchte des Hofes verarbeitet werden können.
Nachmittags gibt es Workshops und Hausaufgabenbetreuung. Es wird getrommelt, getanzt, gemalt oder gebastelt. Die Workshops haben kulturelle Themen, wie Tänze, Feste oder Musik. Es gibt auch politische Themen, wie die Menschen- und Kinderrechte bis hin zu sozialen, medizinischen oder ökologischen Themen – man diskutiert das Verhältnis zu Gewalt, Sexualität, Drogen, AIDS oder Müll.

Der Bauernhof war nach einiger Zeit intensiver Nutzung ein wenig heruntergekommen, die fälligen Reparaturen häuften sich. Wir fördern Ruas e praças mit dem nötigen finanziellen Betrag für die Traktorreparatur und Anschaffungen für den Ausbau der landwirtschaftlichen Produktion. Für die Kinder sollen neue Lehr- und Lernmaterialien beschafft werden.


TopTop ZurückZurück Zur StartseiteZur Startseite
 
DruckenDrucken

Veröffentlicht2009-12-30 11:16:09
Geändert2009-12-30 11:56:22
Autor / LektorRedaktion / Redaktion
 
Artikel-Link / Trackback 
http://www.www.kinderland-brasilien.de/cms/front_content.php?idart=126&idcat=45&lang=